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Flüssigkeitsmangel bei chronischer Nierenerkrankung (CNE) der Katze

Chronische Nierenerkrankung (CNE) ist eine häufige Erkrankung bei älteren Katzen, die mit einer fortschreitenden Verschlechterung der Nierenfunktion einhergeht. Eine der wesentlichen Komplikationen der CNE ist der Flüssigkeitsmangel, der die Erkrankung verschlimmern und die Lebensqualität der betroffenen Katze erheblich beeinträchtigen kann.

Ursachen des Flüssigkeitsmangels bei CNE

Polydipsie und Polyurie: Katzen mit CNE neigen dazu, mehr zu trinken (Polydipsie) und häufiger zu urinieren (Polyurie), um überschüssige Giftstoffe auszuscheiden. Dies führt jedoch häufig zu einem Verlust von Körperflüssigkeiten und kann zu Dehydration führen.
Verminderte Fähigkeit zur Urinkonzentrierung: Die erkrankten Nieren verlieren ihre Fähigkeit, den Urin zu konzentrieren, was zu einer vermehrten Ausscheidung von Wasser führt.

Verminderte Fähigkeit zur Urinkonzentrierung: Die erkrankten Nieren verlieren ihre Fähigkeit, den Urin zu konzentrieren, was zu einer vermehrten Ausscheidung von Wasser führt.
Verminderter Appetit und Erbrechen: CNE kann zu Appetitlosigkeit und Erbrechen führen, wodurch die Katze weniger Flüssigkeit zu sich nimmt und zusätzlich Flüssigkeit verliert.
Verminderte Wasseraufnahme: Ältere Katzen oder Katzen mit Zahnschmerzen haben möglicherweise Schwierigkeiten, ausreichend Wasser aufzunehmen.

Symptome des Flüssigkeitsmangels

Reduzierte Hautelastizität: Wenn die Haut der Katze nach leichtem Ziehen nur langsam in ihre ursprüngliche Position zurückkehrt, kann dies auf Dehydration hinweisen.
Trockene Schleimhäute: Trockene und klebrige Schleimhäute im Maul sind ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel.
Allgemeine Schwäche und Lethargie: Dehydration kann zu einem allgemeinen Gefühl der Schwäche und einer verminderten Aktivität führen.
Eingefallene Augen: Bei schwerer Dehydration können die Augen der Katze eingefallen wirken.
Verändertes Urinverhalten: Häufigeres Urinieren oder das Gegenteil, eine verminderte Urinproduktion, kann auf Flüssigkeitsmangel hinweisen.

Was können Sie tun?

Erhöhte Wasseraufnahme fördern:
Wasserschalen an mehreren Orten: Mehrere Wasserschalen in der Wohnung können die Katze zum Trinken anregen.
Fließendes Wasser: Viele Katzen bevorzugen fließendes Wasser, beispielsweise aus einem Trinkbrunnen.
Feuchtfutter und Flüssignahrung: Feuchtfutter hat einen höheren Wassergehalt als Trockenfutter und kann helfen, den Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Flüssignahrung: Es gibt spezielle flüssige Nahrungsergänzungsmittel, die den Bedarf decken helfen.

Subkutane Flüssigkeitszufuhr:
Ich komme zu Ihnen: Ich besuche Sie gerne zu Hause, um ihrer Katze zu Hause subkutane Flüssigkeiten zu verabreichen.
Tierarztbesuche: Regelmäßige Besuche beim Tierarzt zur Flüssigkeitszufuhr können notwendig sein.

Diätetische Maßnahmen:
Nierendiät: Spezielle Diäten für Katzen mit CNE sind darauf ausgelegt, die Nieren zu entlasten und die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen.
Elektrolytlösungen: In einigen Fällen können spezielle Elektrolytlösungen empfehlenswert sein, um den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.

Medikamentöse Therapie:
Antiemetika: Medikamente gegen Erbrechen können helfen, den Flüssigkeitsverlust zu verringern. Es gibt auch naturheilkundliche Alternativen.
Appetitstimulanzien: Falls notwendig, können Appetitstimulanzien verschrieben werden, um die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen. Auch hier ist ein Versuch mit naturheilkundlichen Mitteln zu empfehlen.

Flüssigkeitsmangel ist eine ernsthafte Komplikation bei Katzen mit chronischer Nierenerkrankung. Durch eine Kombination aus erhöhter Wasseraufnahme, subkutaner Flüssigkeitszufuhr, diätetischen Maßnahmen und medikamentöser Therapie kann die Lebensqualität der betroffenen Katze erheblich verbessert werden.

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